Westerfilde. Mit unseriösen Mitteln wolle die Unternehmensgruppe Häusser-Bau Marion Böhme aus ihrer Wohnung in der Gesenhofstraße vertreiben. Behauptet Martin Grebe, Anwalt beim Mieterverein. Häusser-Bau-Pressesprecher Ralf Bettges echauffiert sich über derlei Anschuldigungen.
„Die Häuser sind längst an die neuen Eigentümer übergegangen. Wir sind nicht mehr verantwortlich.” Im Sommer des vergangenen Jahres und im Januar 2010, erklärte Bettges, habe Häusser-Bau die so genannten Tankstellenhäuser in der Gesenhofstraße in Westerfilde an Investoren aus Bochum und Essen veräußert. In diesen Häusern entstünden nun Eigentumswohnungen. Dieser Umstand, ergänzte Bettges im Gespräch mit der Stadtteil-zeitung, „ist dem Vorsitzenden des Dortmunder Mietervereins, Helmut Lierhaus, aber durchaus bekannt, der über dieses Thema vor etwa zwei Wochen noch persönlich mit unserem Geschäftsführer Thorsten Heckendorf gesprochen hat.” Im Ergebnis müsste der Sachverhalt, dass die Firma Häusser-Bau mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten nichts zu tun habe, folglich auch den Rechtsanwälten des Dortmunder Mietervereins, Holger Gautzsch und Martin Grebe, bekannt sein, wundert sich Bettges. Rückblende: Marion Böhme wohnt seit knapp 30 Jahren in der Gesenhofstraße 23. Das Leben, sagte sie kürzlich der Stadtteil-Zeitung, sei ein einziger Albtraum. Seit Anfang März habe sie keine ruhige Minute mehr gehabt. Der tägliche Lärm des Presslufthammers sei unerträglich. Darüber hinaus seien die Lichtschalter im Haus entfernt, das Wasser auch schon einmal abgestellt worden. Den anfallenden Hausmüll könne sie schon lange nicht mehr entsorgen. Grund: Die Tonnen seien abgeschafft worden. Einen übersandten Aufhebungsvertrag zum 15. April habe sie nicht angenommen. „Aus finanziellen Gründen”, sagt ihr Anwalt Martin Grebe, „war das gar nicht möglich.” Gautzsch und Grebe werfen der Bochumer Unternehmensgruppe Häusser-Bau „rechtswidrige Schikane und Belästigungen” vor. „Es geht im vorliegenden Fall um den Rausschmiss der Mieterin, um im Anschluss auch diese Wohnung in Stand zu setzen und später teuer ver
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Das kommt mir so bekannt vor! Also doch Schikane. Genau wie wir es vermutet hatten.